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Mit kleinen Geschichten zum großen Wandel – Stories of Change

Was steckt drin?

Das entwicklungspolitische Bildungsprojekt „Stories of Change“ (SoC) erzählt filmisch von Vorbildern und gelebter Nachhaltigkeit. In kurzen Videoporträts werden Akteure des Wandels in ihrem gesellschaftlichen Wirken vorgestellt. Die Protagonist*innen erzählen in den Filmen von ihren Zielen und ihrer Motivation, machen die Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auf lokaler Ebene sichtbar und ermutigen damit andere Menschen, sich zu engagieren und ihren Konsum im Alltag kritisch zu hinterfragen.
Die Bildungsspots für Kinos, Festivals und Social Media entstehen in entwicklungspolitischen Filmworkshops mit einem professionellen Filmteam, den Nachhaltigkeitsakteuren und großer ehrenamtlicher Unterstützung. Alle Akteure des Wandels können auch selbst einen Film über ihre Geschichte einsenden. Mit öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen bringt SoC unterschiedliche Akteure zusammen, stößt Entwicklungen und Veränderungen an – vor allem in Dresden. Die interaktiven Veranstaltungsformate sollen aufzeigen, dass beim gesellschaftlichen Wandel jeder ein Akteur und keiner bloßer Zuschauer sein sollte.

Wo geht’s hin?

Change by Design – not by Desaster! Eine Stadtgesellschaft, die global nachhaltig denkt und handelt, ist möglich. Dieser Wandel findet bereits statt, wir müssen nur hinschauen. Von der Begeisterung, welche die filmischen Geschichten vom Wandel transportieren, lassen wir uns gern auch weiterhin inspirieren. Sie sollen aber auch andere zum Umdenken und Nachahmen motivieren. Nicht nur in Dresden, nicht nur in Sachsen – bundesweit wollen wir zukünftig Akteure des Wandels in den Austausch bringen, um ihre gesamtgesellschaftliche Wirkung zu stärken.

Kontakt:

info[ät]stories-of-change.org
http://stories-of-change.org

 

Logoleiste SoC

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Schulalltag Lernraum Natur – die Natur- und Umweltschule Dresden (NUS)

Was steckt drin?

Das mehrfach ausgezeichnete Konzept der Natur- und Umweltschule verband in den Jahren 2011 bis 2018 Aspekte des Jenaplans mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Trotz erfolgreicher Praxis wurde das Schulkonzept von der sächsischen Schulbehörde nicht genehmigt und die Grundschule musste im August 2018 schließen. Das hält uns jedoch nicht davon ab, auch weiterhin in Zusammenarbeit mit diversen Akteur*innen theoretische, methodische und praktische Antworten auf gesellschaftliche Fragen der Zukunft zu entwickeln.
Für die NUS bildet ein direkter Zugang zur Natur den Ausgangspunkt für die lebendige Erfahrung der Kinder, selbst Teil ihrer Umwelt zu sein, diese zu ergründen, zu gestalten und nachhaltig zu schützen. Im Sinne der BNE bildet der rücksichtsvolle Umgang mit Ressourcen eine Grundlage des täglichen Handelns. Ein Großteil der Lernzeiten fand daher in der Dresdner Heide und an anderen außerschulischen Lernorten, wie dem Golgi-Park in Hellerau, statt. Die NUS übernahm Bach- und Baumpatenschaften. An der NUS konnten Kinder, Pädagog*innen und Eltern Mut zu und Freude an sozialer und ökologischer Verantwortung handelnd erleben und entwickeln. Engagement im Gemeinwesen ist ein zentrales Element dieser Lernkultur.

Wo geht’s hin?

Uns trieb und treibt bis heute die Idee an, die Schule zu einem nachhaltigen Lernort weiterzuentwickeln. Die Kriterien der BNE auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene sind dabei für uns wegweisend. Das Konzept der NUS ist eine innovative und notwendige Bereicherung für die sächsische Bildungslandschaft, daher setzen wir uns für die Neugründung der Schule ein.
Wir möchten unsere Erfahrungen und das gesammelte Wissen weiterhin mit Kindern, Eltern, Pädagog*innen und Kooperationspartner*innen teilen und weiterentwickeln. Wir wünschen uns, dass sich der Gedanke – Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und der Welt mit Wertschätzung zu begegnen – ausbreitet und das Miteinander in unserer Stadt, die Politik und die Arbeit der Behörden prägt.

Kontakt:

Förderverein Natur- und Umweltschule Dresden
info[ät]nus-dresden.de
http://nus-dresden.de

 

Logoleiste NUS

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Anleitung zum guten Leben – Goldene Regeln der Nachhaltigkeit

Was steckt drin?

Anlässlich der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung im Jahr 2012 wurden die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Sie sollen vorbildliches Engagement sichtbar machen, öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit erregen und mehr Menschen zu nachhaltigem Handeln bewegen.
Dafür hat das Team der Professur für Betriebliche Umweltökonomie und Nachhaltigkeit an der Technischen Universität Chemnitz Anregungen zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag zusammengestellt und für zehn Bedürfnisfelder in einer Ausstellung zusammengefasst. „Entscheiden Sie zuerst, ob Sie etwas brauchen, dann auf welche Art und Weise Sie es bekommen und wählen dann nachhaltigkeitsausgerichtete Produkte und Dienstleistungen“, appelliert Prof. Dr. Marlen Arnold, Inhaberin der Professur. Die „Goldenen Regeln der Nachhaltigkeit“ verstehen sich als einfach umsetzbare Handlungsleitlinien für den Alltag. Die Posterausstellung soll zur Reflexion von Denkroutinen anregen und Veränderungen anstoßen.

Wo geht’s hin?

Wir wollen alle Bürger*innen erreichen und bewusst machen, wie wir – alle zusammen und jeder für sich – leicht, gut und nachhaltig leben können. Mit Bildern und unseren Postern können wir Menschen erreichen und sensibilisieren. Dafür möchten wir die Ausstellung auf eine kleine Rundreise schicken. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie die Poster bei sich im Betrieb, in der Kantine, in der Praxis, in der Schule oder an einem anderen öffentlichen Ort gastieren lassen möchten.

Kontakt:

marlen.arnold[ät]wirtschaft.tu-chemnitz.de & anne.fischer[ät]wirtschaft.tu-chemnitz.de
https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl8/

 

Logoleiste Goldene Regeln der Nachhaltigkeit

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Lernen auf Kurs – Grüne Woche in der Schule

Was steckt drin?

Die Schule in der Karl-Heine-Straße Leipzig ist ein Gymnasium im Aufbau und es werden derzeit 240 Kinder in der Klassenstufe 5 und 6 unterrichtet. Der projekt- und handlungsorientierte Lernansatz steht an unserer Schule im Mittelpunkt. Unser Projekt „Grüne Woche“ findet im Mai statt. Die Kinder arbeiten in fächerübergreifenden Projekten an schulinternen und schulübergreifenden Themen, wie Bau von Hochbeeten für unseren Schulhof, Schulkiosk, Global Goals, Ökomobilität, Nachhaltige Ernährung/Kochbuch, Geocaching. Unsere Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für die Gestaltung des Lernens und Lebens an ihrer Schule, aber auch für die Gemeinschaft. Fragen zu unser aller Einfluss auf den Erhalt der Ressourcen unserer Erde, aber auch zum Zusammenleben in einer globalisierten Welt, sollen mit unserem Projekt angeregt und bearbeitet werden.

Wo geht’s hin?

Seit der Gründung unserer Schule 2017 wurden unterschiedliche Projekte initiiert, die perspektivisch fest im Schulkonzept der Schule verankert sein sollen. Ziel ist es, eine Schule als nachhaltige Bildungseinrichtung aufzubauen, mit ihrer Unterrichtsstruktur, dem Lehren und Lernen, ihrer Schulkultur und ihren standortspezifischen Gegebenheiten. Eine Schule neu aufzubauen, wird von uns als Chance begriffen, Schule neu zu denken, gemeinsam Visionen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten.
Aufgabe von Schule muss es sein, Kindern und Jugendlichen Kompetenzen für ein zukunftsfähiges Leben zu vermitteln und sie zu leben. Dabei sollen Haltungen aufgebaut werden, damit junge Menschen auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sind und nachhaltig wirken können. Im digitalen Jahrtausend brauchen wir Interdisziplinarität, die Befähigung zu Selbstbildung sowie eine starke Medienkompetenz. Dazu gehören auch Kompetenzen wie Veränderungsbereitschaft, die Fähigkeit zu Eigeninitiative, Selbstorganisation, zu vernetztem Denken, zu Empathie und Perspektivwechsel. Dazu gehört auch, mutig zu sein für Innovation und Erfindergeist. Schule ist hierbei die wirkmächtigste Institution im Leben junger Menschen.

Kontakt:

schulleitunggykhstr[ät]rsg-leipzig.de
http://schule-khstr-leipzig.de

 

Logoleiste Grüne Woche

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Eine andere Welt ist pflanzbar – GartenNetzwerk Dresden

Was steckt drin?

Wir sind ein Verbund aus über zwanzig urbanen Gartenprojekten, vor allem Gemeinschaftsgärten. Dabei reicht die Bandbreite unterschiedlicher Ausrichtungen und Ansätze von Mehrgenerationengärten über Nachbarschaftsgärten und Interkulturelle Gärten bis hin zu solidarischer Landwirtschaft oder städtischer Imkerei. In den Gärten geht es darum, Obst und Gemüse anzupflanzen, Natur in der Stadt zu schätzen und zu stärken, Mitmenschen zu begegnen und gemeinsam Freiräume in der Stadt zu gestalten. Außerdem wollen wir die Herkunft und den Wert unserer Nahrungsmittel neu entdecken, kooperatives Miteinander üben und eine resiliente Stadtgesellschaft entwickeln. Bei aller Vielfalt der Projekte verbinden uns dabei Ansätze von Gemeinwesenarbeit, Nachbarschaftshilfe, interkulturelle Arbeit, der Anbau von Lebensmitteln, Inklusivität, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Selbstbefähigung und das Selbermachen, sowie zahlreiche weitere Netzwerke und gemeinsame Aktionen. Wir sind dabei nicht nur im Privaten aktiv, sondern verknüpfen ganz bewusst weiterführende und grundlegende gesellschaftliche Fragen mit dem Gärtnern. Dieses Netzwerk ist unsere Plattform des inhaltlichen und praktischen Austauschs, der Vernetzung und der Inspiration.

Wo geht’s hin?

Urbane Gärten sind für uns grüne Lungen der Stadt sowie offene Experimentier- und Lernräume für städtische Naturerfahrung. Sie ermöglichen Teilhabe an Gemeingütern, Begegnung und Gemeinschaft, Klimaschutz und persönliche Selbsterfahrung. Und nicht zuletzt tragen sie zur Eigenversorgung mit frischen und gesunden Lebensmitteln bei. Ungenutzte Brachflächen sollen sich zu Oasen verwandeln, die eine neue Lebensqualität bieten. Nachbarschaften können neu zusammen wachsen und die Stadt als Ganzes lebenswerter machen. Daher wünschen wir uns mindestens einen Garten für jeden Stadtteil, um so konkrete utopische Orte zu schaffen, die uns einer menschenfreundlichen, zukunftsfähigen, ökologischen und biodiversen Großstadt ein Stück näher bringen.

Kontakt:

kontakt[ät]dresden-pflanzbar.de
http://www.dresden-pflanzbar.de

 

Logoleiste Gartennetzwerk(1)

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Sei ein Nützling! – Cradle to Cradle e.V. | Regionalgruppe Dresden

Was steckt drin?

Der gemeinnützige Cradle to Cradle e.V. bringt Menschen durch Bildungsarbeit zum Umdenken und vernetzt die vielen C2C-Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Gesellschaft. Mit mittlerweile mehr als 700 Aktiven, die in über 50 Initiativen bundesweit organisiert sind, tragen wir die Idee von C2C in die Bevölkerung
Wir wollen eine Welt, in der Menschen große, positive Fußabdrücke hinterlassen. Weniger schlecht sein – das reicht uns nicht. Wir stellen die vorherrschenden Lebens- und Wirtschaftsweisen und die bloße Reduzierung unseres negativen Fußabdrucks infrage.
Mit der Cradle-to-Cradle-Denkschule können wir Nützlinge sein statt eine Belastung für den Planeten. Wir wollen Vielfalt feiern, Biodiversität fördern, gesunde, kreislauffähige, innovative Produkte und Materialien, regenerative Energien in der Herstellung, intakte soziale Strukturen und gesunde Arbeitsbedingungen. In dieser Welt wollen wir leben!

Wo geht’s hin?

Wir möchten, dass der Mensch als kreatives Wesen seine Fähigkeiten nutzt, positiv im Sinne von Mensch und Umwelt zu handeln! Der Mensch soll ein Nützling sein und Teil der Natur: Denn agieren wir in Partnerschaft mit der Natur, so tragen wir unseren Teil bei und haben ebenso das Recht zu existieren und zu handeln. Es braucht ein Wachstum von Intelligenz und Kreativität, um einen positiven Fußabdruck der Menschheit zu gestalten und diesen zu vergrößern. Dass dies möglich ist, zeigt die Praxis: Fabriken, aus denen das Wasser sauberer herausfließt, als es hineingeflossen ist; Häuser, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen; landwirtschaftliche Betriebe, welche die Böden nicht verwüsten, sondern karge Wüstenböden fruchtbar machen. Produkte, die mit gesunden Materialien für Kreisläufe gestaltet werden.
Lasst uns also auch einen positiven Fußabdruck in Dresden hinterlassen! Lasst uns die Ketten alter Denkmuster sprengen, um alles um uns herum von Anfang bis (Neu-)Anfang zu denken und zu gestalten, von der Wiege zur Wiege. Informiere dich auf http://www.c2c-ev.de/dresden über kommende Termine. Wir freuen uns auf alle, die uns dabei unterstützen möchten.

Kontakt:

dresden[ät]c2c-ev.de
http://c2c-ev.de/

 

Logoleiste c2c

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anders handeln für EINE Welt – Bildungsstelle Globales Lernen

Was steckt drin?

Die Bildungsstelle Globales Lernen steht seit mehr als 20 Jahren für Bildungsangebote zu entwicklungspolitischen Themen in Dresden und Umgebung.
Schwerpunktthemen sind der faire Handel, der globale Konsum, Klima, Kinder- und Menschenrechte sowie Entdeckungsreisen, z.B. nach Kenia. Wir vermitteln diese Themen zu nachhaltiger Entwicklung interaktiv, partizipativ und anschaulich.
Wir gestalten an den Lehrplan angepasste, schulische und außerschulische Veranstaltungen sowie Lehrerfortbildungen. Des Weiteren beraten wir Fachkräfte inhaltlich und methodisch zu unseren Themen, bieten eine große Auswahl an Leihmedien und laden alle Interessenten ein, in unserem Verein mitzuarbeiten.

Wo geht’s hin?

Unsere Veranstaltungen wollen zum Nachdenken über eigene Gewohnheiten anregen, Vorurteile hinterfragen und die Empathiefähigkeit fördern. Das Kennenlernen anderer Kulturen und Lebensweisen soll dabei Impulse für Veränderungen des eigenen Denk- und Lebensstils geben. Die Teilnehmenden erwerben Kompetenzen für ein eigenverantwortliches und zukunftsfähiges Leben in einer immer komplexeren und stärker vernetzten Welt.

Kontakt:

aha – anders handeln e.V
Kreuzstraße 7, 01067 Dresden
0351-4923370
einewelt[ät]aha-bildung.de
http://www.aha-bildung.de

 

Logoleiste aha