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Studentische Umweltbildung seit 1989 – tuuwi – die TU Umweltinitiative

Was steckt drin?

Wir sind eine Gruppe von Studierenden verschiedener Fachrichtungen und auch Nicht-Studierenden, die an der TU Dresden ansässig ist. Wir organisieren Lehrveranstaltungen in Form von Vorlesungsreihen, Projekttagen, Workshops und Exkursionen zu Themen rund um Umwelt und Nachhaltigkeit. Die Lehrveranstaltungen werden von Studierenden selbst organisiert und stehen allen Teilnehmenden außerhalb der Universität offen. Wir möchten zum einen mit wissenschaftlichem Anspruch über aktuelle (Umwelt-)themen informieren und zum anderen zur praktischen Anwendung dieses Wissens motivieren. Es ist uns wichtig, Wege in Richtung einer nachhaltigen und ökologisch verantwortungsvollen Gesellschaft aufzuzeigen. Fundiertes Wissen um die Zusammenhänge ist ein unverzichtbares Werkzeug für diesen Prozess.
Mit unseren direkt auf dem Campus sichtbaren Projekten leisten wir Lobbyarbeit für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit an der TU Dresden. So konnte eine Solaranlage (52 kWp ) auf einem Gebäude installiert werden. Wir installierten einen Büchertauschschrank direkt vor dem Hörsaalzentrum (Bücherzelle). Die AG Mensa Universale setzt sich für ein nachhaltigeres, vegan-vegetarisches Mensaangebot ein. Die AG Baum kämpft für den Schutz und Erhalt des Baumbestandes auf dem Campus und vermittelt Patenschaften für neu gepflanzte Bäume. Auch Papierdirektrecycling, Filmabende, Infoveranstaltungen sowie ein Gemeinschaftsgarten auf dem Campus zählen zu unseren Projekten.

Wo geht’s hin?

Spätestens seit der Lokalen Agenda 21 ist klar: Effektiver Umweltschutz beginnt vor unserer Haustür. Deshalb setzen wir uns für einen nachhaltigen Campus ein, auf dem verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umgegangen wird und das Thema Umwelt ganz oben auf der Agenda steht. Wir wollen uns einbringen in Projekte, die Visionen für eine nachhaltige Zukunft entwickeln.
Die TU Dresden sehen wir dabei als Experimentierraum mit Vorbildwirkung. Mit ihrem Status als Exzellenz-Universität sollte sie eine Vorreiterrolle auch auf diesem Gebiet einnehmen. Dazu wollen wir mit unserer Arbeit beitragen. Bildung für nachhaltige Entwicklung sollte in die Curricula jedes Studiengangs integriert werden und das Wissen im Alltag des Universitätsbetriebes angewendet und gelebt werden.

Kontakt:

urv[ät]tuuwi.de

https://tuuwi.de/

 

Logoleiste tuuwi

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Mit kleinen Geschichten zum großen Wandel – Stories of Change

Was steckt drin?

Das entwicklungspolitische Bildungsprojekt „Stories of Change“ (SoC) erzählt filmisch von Vorbildern und gelebter Nachhaltigkeit. In kurzen Videoporträts werden Akteure des Wandels in ihrem gesellschaftlichen Wirken vorgestellt. Die Protagonist*innen erzählen in den Filmen von ihren Zielen und ihrer Motivation, machen die Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auf lokaler Ebene sichtbar und ermutigen damit andere Menschen, sich zu engagieren und ihren Konsum im Alltag kritisch zu hinterfragen.
Die Bildungsspots für Kinos, Festivals und Social Media entstehen in entwicklungspolitischen Filmworkshops mit einem professionellen Filmteam, den Nachhaltigkeitsakteuren und großer ehrenamtlicher Unterstützung. Alle Akteure des Wandels können auch selbst einen Film über ihre Geschichte einsenden. Mit öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen bringt SoC unterschiedliche Akteure zusammen, stößt Entwicklungen und Veränderungen an – vor allem in Dresden. Die interaktiven Veranstaltungsformate sollen aufzeigen, dass beim gesellschaftlichen Wandel jeder ein Akteur und keiner bloßer Zuschauer sein sollte.

Wo geht’s hin?

Change by Design – not by Desaster! Eine Stadtgesellschaft, die global nachhaltig denkt und handelt, ist möglich. Dieser Wandel findet bereits statt, wir müssen nur hinschauen. Von der Begeisterung, welche die filmischen Geschichten vom Wandel transportieren, lassen wir uns gern auch weiterhin inspirieren. Sie sollen aber auch andere zum Umdenken und Nachahmen motivieren. Nicht nur in Dresden, nicht nur in Sachsen – bundesweit wollen wir zukünftig Akteure des Wandels in den Austausch bringen, um ihre gesamtgesellschaftliche Wirkung zu stärken.

Kontakt:

info[ät]stories-of-change.org
http://stories-of-change.org

 

Logoleiste SoC

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Welt retten für alle! – RefLAct (Refugees Lead Action)

Was steckt drin?

Wie funktionieren eigentlich Wasserversorgung, Mülltrennung und Energieversorgung in Deutschland? Wie in Syrien, dem Irak oder Libyen? Welche lokalen und globalen Umweltprobleme gehen mit diesen Themen einher und was hat das alles mit Flucht zu tun?
Diesen Fragen widmet sich der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) Dresden im Projekt „Refugees Lead Action“. Mit RefLAct bringen wir junge Geflüchtete, Migrant*innen und junge Menschen aus Dresden zusammen, um gemeinsam über die dringenden Umweltprobleme, die uns als Weltgemeinschaft beschäftigen, zu lernen. So können sich die Teilnehmenden gegenseitig kennenlernen, zum Thema austauschen und interkulturelle Kompetenzen erlangen. Wir bieten verschiedene Schulungen mit je einem Fokusthema wie z.B. Wasser, Ernährung oder Energie an. Alle Teilnehmenden werden danach ehrenamtlich in Projekte des BUND eingebunden und erhalten die Möglichkeit, sich an der Umweltbildung zu beteiligen.

Wo geht’s hin?

Die Motivation für dieses Projekt kommt aus zwei Richtungen: Zum einen möchten wir gern einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten und Migrant*innen leisten. Wir empfinden es als besonders wichtig, Begegnungsräume zu schaffen, in denen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft kennenzulernen, miteinander Deutsch zu sprechen und über einen längeren Zeitraum hinweg in Kontakt zu bleiben. Zum anderen ist es uns wichtig, die Menschen in Dresden auf globale Umweltprobleme, die oft mit dem eigenen Konsumverhalten zusammenhängen, hinzuweisen. Die Teilnehmenden wirken dabei als Multiplikator*innen und geben ihr Wissen an Dritte weiter.

Kontakt:

sarah.morwinski[ät]bund-sachsen.de
http://www.reflact-dresden.de

 

Logoleiste Reflact(1)

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Globalisierung am Kleiderbügel -Wanderausstellung „Tuchfühlung – vom Reinwaschen und Schönfärben“

Was steckt drin?

„Tuchfühlung – vom Reinwaschen und Schönfärben“ ist eine interaktive Wanderausstellung, die von den Geschichten hinter Pullover, Unterwäsche und Abendkleid erzählt.
Der Görlitzer Verein Tierra – Eine Welt e.V. hat die Idee dazu gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Zittau/Görlitz und dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen entwickelt und umgesetzt. Entstanden ist eine Ausstellung in Form eines sprechenden Kleiderschranks, der die Besucher*innen einlädt, sich auf den Weg zu begeben, den unsere Kleidungsstücke zurücklegen.
Die Ausstellung öffnet ihre Türen und gibt Einblicke in den Lebenszyklus unserer Kleidung – von der Baumwolle bis zum Altkleidersack. In verschiedenen Hörbeiträgen, persönlichen Kleidergeschichten und weiteren Objekten erfahren die Besucher*innen dabei vor allem von den menschlichen Perspektiven, die sich mit dem Nähen, Tragen und Wegwerfen von Kleidung verbinden. Es werden gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen beleuchtet sowie die ökologische und ökonomische Situation in den Produktionsstätten verdeutlicht.

Wo geht’s hin?

Am Beispiel unserer Kleidung zeigt die Ausstellung, dass die Welt bei uns zu Hause anfängt – im eigenen Kleiderschrank. Unser Handeln, unsere Art zu leben und zu wirtschaften hat globale Auswirkungen.
Mit der Ausstellung eignen sich die Besucher*innen zunächst Informationen und Hintergrundwissen an. Gleichzeitig regt die Ausstellung zum Einfühlen und Nachdenken an, um im nächsten Schritt zu entdecken, welche Möglichkeiten jede*r Einzelne hat, Veränderungen anzustoßen.
Wir setzen uns mit der Ausstellung ein für existenzsichernde Löhne sowie faire Arbeitsbedingungen und leisten damit einen Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit – im Sinne der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen.

 

Kontakt:

Ansprechpartnerin: Ulrike Kauf/ Regionalpromotorin Ostsachsen
tuchfuehlung[ät]tierra-goerlitz.de

Die Ausstellung kann bundesweit ausgeliehen werden.

Logoleiste Junges Gemüse

Fördererleiste kleiderschrank

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Gesellschaft braucht inspirierende Orte – Öase Marsdorf – Förderung ländlichen Raums e.V.

Was steckt drin?

Unser gemeinsames Anliegen ist es, einen nachhaltigen und offenen Anlaufpunkt zu gestalten. Durch die Kultivierung und Formung von Land und Haus entsteht ein stadtnaher Ort der Entschleunigung mit Raum für Erfahrungen und Selbsterprobung. Über praxisorientierte Veranstaltungen, solidarische Landwirtschaft, offene Projekte und Bildungsveranstaltungen knüpfen wir Bezugspunkte zu unserer materiellen, sozialen und natürlichen Umwelt. Dazu bieten wir beispielsweise Lehmbau-, Naturstein- und Agrarworkshops an – basierend auf eigener Erfahrung und unter Einbeziehung externer Referenten.
Auf unserem Gelände pflegen wir eine neu angelegte Streuobstwiese, handwerken, versuchen uns in der Anwendung nachhaltiger Landwirtschaft im Sinne der Permakultur und des Insektenschutzes. In der Öase sollen Sensibilisierung und Wertschätzung, Vernetzung und Begegnung, städtisches und ländliches Leben, Tradition und Moderne zusammenkommen.

Wo geht’s hin?

Wir bauen an einem generationsübergreifenden Zentrum für Nachhaltigkeit in Begegnung, Kultur und Bildung. Wir schaffen einen vielfältig nutzbaren Raum der Erholung und Entfaltung für gelebten, kooperativen Wissensaustausch und die praktische Vermittlung von handwerklichen Fertigkeiten. Solidarischer Obst-, Gemüse- und Getreideanbau sind auf dem Weg. Dadurch soll selbstwirksames und nachhaltiges Wirtschaften erlebbar werden. Die Öase ist ein Anlaufpunkt für Vernetzung und kreative Projekte. Fühl dich eingeladen!

Kontakt:

oease-marsdorf[ät]web.de
http://www.oease.de

 

Logoleiste öase marsdorf

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Schulalltag Lernraum Natur – die Natur- und Umweltschule Dresden (NUS)

Was steckt drin?

Das mehrfach ausgezeichnete Konzept der Natur- und Umweltschule verband in den Jahren 2011 bis 2018 Aspekte des Jenaplans mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Trotz erfolgreicher Praxis wurde das Schulkonzept von der sächsischen Schulbehörde nicht genehmigt und die Grundschule musste im August 2018 schließen. Das hält uns jedoch nicht davon ab, auch weiterhin in Zusammenarbeit mit diversen Akteur*innen theoretische, methodische und praktische Antworten auf gesellschaftliche Fragen der Zukunft zu entwickeln.
Für die NUS bildet ein direkter Zugang zur Natur den Ausgangspunkt für die lebendige Erfahrung der Kinder, selbst Teil ihrer Umwelt zu sein, diese zu ergründen, zu gestalten und nachhaltig zu schützen. Im Sinne der BNE bildet der rücksichtsvolle Umgang mit Ressourcen eine Grundlage des täglichen Handelns. Ein Großteil der Lernzeiten fand daher in der Dresdner Heide und an anderen außerschulischen Lernorten, wie dem Golgi-Park in Hellerau, statt. Die NUS übernahm Bach- und Baumpatenschaften. An der NUS konnten Kinder, Pädagog*innen und Eltern Mut zu und Freude an sozialer und ökologischer Verantwortung handelnd erleben und entwickeln. Engagement im Gemeinwesen ist ein zentrales Element dieser Lernkultur.

Wo geht’s hin?

Uns trieb und treibt bis heute die Idee an, die Schule zu einem nachhaltigen Lernort weiterzuentwickeln. Die Kriterien der BNE auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene sind dabei für uns wegweisend. Das Konzept der NUS ist eine innovative und notwendige Bereicherung für die sächsische Bildungslandschaft, daher setzen wir uns für die Neugründung der Schule ein.
Wir möchten unsere Erfahrungen und das gesammelte Wissen weiterhin mit Kindern, Eltern, Pädagog*innen und Kooperationspartner*innen teilen und weiterentwickeln. Wir wünschen uns, dass sich der Gedanke – Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und der Welt mit Wertschätzung zu begegnen – ausbreitet und das Miteinander in unserer Stadt, die Politik und die Arbeit der Behörden prägt.

Kontakt:

Förderverein Natur- und Umweltschule Dresden
info[ät]nus-dresden.de
http://nus-dresden.de

 

Logoleiste NUS

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Mit Milch spielt man nicht? – Milchspielplatz „Nachhaltige Landwirtschaft in Tibet und Deutschland“

Was steckt drin?

Europa und Zentralasien sind die zwei wesentlichen geografischen Schwerpunkte in der Tierhaltung im Naturschutz-Tierpark Görlitz. In den authentisch nachgebauten Anlagen Oberlausitzer Bauernhof und Tibetisches Dorf leben jeweils einheimische Haustiere. Dass sich die Lebensweise in Deutschland und Tibet deutlich unterscheidet, wissen wir. Um dieses abstrakte Wissen für Kinder auch praktisch erfahrbar zu machen, entstand ein Holzspielplatz zum Bildungsprojekt „Nachhaltige Landwirtschaft in Tibet und Deutschland“. Hier finden sich vielfältige Spielgeräte wie Holzkühe mit Gummieutern zum Melken, aber auch Informationstafeln. Auf der „Milchstraße“ können die Kinder beim Spielen den Weg der Milch vom Euter der Kuh bis in den heimischen Kühlschrank verfolgen und mit dem Weg der Yak-Milch in Tibet vergleichen. Entdeckerfreude für Jung und Alt!

Wo geht’s hin?

Der interkulturelle Vergleich des bäuerlichen Lebens in Tibet und Deutschland macht den Spielplatz einmalig. Die auf vielfältige Weise miteinander verbundenen Themenbereiche Tierhaltung, Zucht und Erhaltung alter Haustierrassen verdeutlichen die Bedeutung von Agrobiodiversität. So wird interdisziplinäres Wissen erfahrbar. Die Unterschiede zwischen Deutschland und Tibet im Umgang mit Rindern und mit Lebensmitteln aus Milch können bewertet und daraus Schlussfolgerungen für das eigene Konsumverhalten gezogen werden.
Auf dieser Basis werden Weltoffenheit vermittelt, persönliche Verhaltensweisen reflektiert und die Konsequenzen des eigenen Handelns erkannt. So stoßen wir Veränderungen im Sinne von Naturschutz und gerechtem sowie zukunftsfähigem Handeln an. Denn schlussendlich wird klar, dass tatsächlich jeder einzelne Mensch Verantwortung trägt und im Sinne der Nachhaltigkeit handeln kann.

Kontakt:

pr[ät]tierpark-goerlitz.de
https://www.tierpark-goerlitz.de/

 

Logoleiste Tierpark Görlitz

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Sinnstiftend – nachhaltig – wegweisend – das Freiwillige Ökologische Jahr bei der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt

Was steckt drin?

Das Meer voller Plastik? Das Klima ändert sich? Die Artenvielfalt schwindet? Die Möglichkeiten, ETWAS FÜR DIE UMWELT ZU TUN, liegen nicht immer auf der Hand. Neben dem alltäglichen kleinen Beitrag zu einem nachhaltigen Lebensstil ist das FÖJ ein guter Anfang, sich im größeren Stil einzubringen.
Das Freiwillige Ökologische Jahr – FÖJ – ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für Jugendliche, die sich aktiv für Umwelt- und Naturschutz einsetzen wollen. Es beginnt jeweils am 1. September und endet am 31. August des darauffolgenden Jahres.
Das FÖJ ermöglicht es jungen Menschen, sich mit vielfältigen Themen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinanderzusetzen, sich für Umwelt und Gesellschaft zu engagieren und sich beruflich zu orientieren. Während des FÖJ können sie sich ausprobieren, sammeln praktische Erfahrungen und übernehmen Verantwortung.
Die Sächsische Landesstiftung als Träger im FÖJ betreut mehr als 40 Einsatzstellen in ganz Sachsen, z.B. Landschaftspflegeverbände, Umweltbildungseinrichtungen, Biohöfe und Naturschutzprojekte. Dort engagieren sich die Freiwilligen: Sie unterstützen, helfen, packen mit an und lernen an praktischen Beispielen. Mitmachen lohnt sich – die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld, Urlaub und sind komplett sozialversichert. Universitäten und Hochschulen erkennen das FÖJ mit zwei Wartesemestern an.

Wo geht’s hin?

Die gesetzlich vorgeschriebenen 25 Bildungstage im FÖJ bieten einen besonderen Rahmen und sind der Bildung für nachhaltige Entwicklung vorbehalten. In Seminaren werden sowohl fachliche Inhalte vermittelt, die auf das Einsatzfeld der Freiwilligen bezogen sind, als auch Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt, Natur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Um zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen und zu motivieren, stehen die Freiwilligen und deren Interessen und Fähigkeiten im Vordergrund. Sie entwickelt, planen und gestalten ihre Seminare gemeinsam, entscheiden selbst, wie sie sich Wissen und Kompetenzen aneignen möchten.
Bildungs- und Lernprozesse im FÖJ werden von den Freiwilligen mitgestaltet und stellen einen engen Bezug zu deren Lebenswelt sowie zu eigenen Handlungsoptionen zur Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung her. Eigene Themen einbringen, selbst planen, entwickeln und organisieren – so macht Lernen Spaß und wirkt nachhaltig.

Kontakt:

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt
E-Mail: Veronika.Luther[ät]lanu.sachsen.de
http://www.lanu.de , http://www.das-foej.de

 

Logoleiste LaNU

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Zeit gebraucht zu werden… -Ökologischer Bundesfreiwilligendienst als Bildungsjahr

Was steckt drin?

Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) ist Träger im Bundesfreiwilligendienst und übernimmt die pädagogische Begleitung von Freiwilligen in ökologisch orientierten Einsatzstellen in ganz Sachsen. Interessierte Menschen jeden Alters, die auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind, aus dem Joballtag mal aussteigen möchten, etwas ganz Praktisches tun wollen, Lust haben, neue Leute kennenzulernen und mit verschiedenen Generationen zusammenzuarbeiten, können sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes gesellschaftlich einbringen und zusammen profitieren.
Die Teilnehmenden des Bundesfreiwilligendienstes unterstützen bei vielen Aufgaben, die sonst nicht umgesetzt werden könnten. So gibt es in unseren Einsatzstellen helfende Hände bei der Betreuung von Kindern im Rahmen von Umweltbildungsveranstaltungen oder in Kindergärten, der Öffentlichkeitsarbeit in Umweltbildungseinrichtungen, der Natur- und Landschaftspflege, wissenschaftlichen Forschungstätigkeiten und vielem mehr.
Im Laufe des maximal 18-monatigen Freiwilligendienstes werden die Teilnehmenden durch die LaNU pädagogisch unterstützt und begleitet. Mindestens ein Bildungstag pro Monat wird speziell für die Teilnehmenden des Bundesfreiwilligendienstes durch die LaNU konzipiert, organisiert und durchgeführt. Wir beraten und unterstützen die Einsatzstellen und stehen den Freiwilligen zur Seite – bei Fragen zur Umsetzung des Bundesfreiwilligendienstes, bei der beruflichen Weiterbildung, aber auch in persönlichen Dingen.

Wo geht’s hin?

Wir möchten es Freiwilligen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter ermöglichen, sich aktiv im Umwelt- und Naturschutz einzubringen. Bei unseren Bildungstagen steht die Vermittlung von Natur- und Umweltschutzthemen im Vordergrund. Exkursionen, Diskussionen und Vorträge sollen nicht nur Kenntnisse zur Region und Fachwissen vermitteln, sondern auch zum zukunftsfähigen Denken und Handeln befähigen. Mit methodischer und didaktischer Vielfalt wird das Interesse an der eigenen Umwelt gefördert, das eigene umweltbezogene Verhalten reflektiert und ganzheitlich vernetztes Denken geschult. Nicht zuletzt stehen das Miteinander und der gemeinsame Spaß bei allen Bildungstagen im Vordergrund.

Kontakt für interessierte Freiwillige und Einrichtungen:

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt
Akademie, Projekt BFD
Riesaer Straße 7, 01129 Dresden
http://www.lanu.de; simona.kahle[ät]lanu.sachsen.de

Logoleiste LaNU

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Erdkunde mit Regenwurm – Projekt: Garten macht Schule

Was steckt drin?

Es ist wichtig, Schulkindern Themen wie Klimaschutz, Globalisierung, verantwortungsvollen Konsum, kulturelle Vielfalt und soziale Gerechtigkeit näherzubringen. Doch im Schulalltag fehlen dazu oftmals die nötigen Ressourcen. Das wollen wir ändern, indem wir unsere bereits bestehenden Gemeinschafts-, Klein- und Schulgärten für diesen Zweck öffnen. Denn diese Gärten sind soziale Räume, schaffen Lern- und Handlungsanlässe und machen Natur unmittelbar erfahrbar.
Unser Projekt macht Gärten zu Orten, an denen Bildung für nachhaltige Entwicklung für Schüler*innen greifbar wird. Zu Orten, wo natürliche und soziale, lokale und globale Zusammenhänge erlebbar werden. In Gärten werden Stoffkreisläufe sichtbar, und mit dem Ressourcenverbrauch haben Schüler*innen eine wichtige Stellschraube selbst in der Hand. Sie erarbeiten sich so ein Weltbild, dass Weitsicht ermöglicht und vielfältige Zusammenhänge in den Blick nimmt.
In Kooperation mit der Landesstiftung Natur und Umwelt entwickeln wir dafür Module für verschiedene Schultypen und Klassenstufen, die dezidiert mit dem Lehrplan vereinbar sind. So können Schulen Gärten als Praxisort für fachübergreifende Bildung für nachhaltige Entwicklung nutzen und ohne große Vorbereitungszeit in ihren Unterricht integrieren.

Wo geht’s hin?

Raus aus dem Klassenraum, rein in die Gärten – so stellen wir uns Bildung für nachhaltige Entwicklung künftig vor. Damit können Naturerfahrung, Umweltbildung, aber auch Beteiligung spielerisch erlernt werden. In der Praxis erschließen sich den Kindern und Jugendlichen Zusammenhänge, die in der Theorie nur schwer greifbar sind. Gleichzeitig soll durch das Erleben von Gartenpraxis gegen die Entfremdung der Schüler*innen vom Herstellungsprozess ihrer Lebensmittel vorgegangen werden. So können sie reflektiert Konsumentscheidungen treffen. Dafür entwickeln wir Module, die an den Lehrplan angepasst sind und voraussichtlich ab 2019 genutzt werden können.

Kontakt:

bne[ät]ufer-projekte.de
https://junges-gemuese-dresden.de/

 

Logoleiste Junges Gemüse(1)